120 Jahre Thuiner Ordensschwestern in Hagen

22.10.2026

Ein „kleines Jubiläum“-120Jahre Thuiner Ordensschwestern in Hagen

Am 22.Oktober 1906 wurden die ersten Ordensschwestern aus Thuine nach Hagen a.T.W. entsandt.

Die Franziskanerinnen wurden als Dorfhelferinnen zur Versorgung der erkrankten und pflegebedürftigen Menschen benötigt.

Untergebracht waren sie im Hause von Anna Stock.

Diese verfügte, dass mit Ihrem Erbe als Grundstock ein Gebäude errichtet werden solle, dass den Ordensschwestern als Zuhause dient.

Das Haus wurde an der Natruper Straße errichtet und trägt daher bis heute den Namen Sankt-Anna-Stift.

Die Ordensschwestern wurden zunächst vor allem zur Betreuung und Versorgung der hilfsbedürftigen Menschen zu Hause eingesetzt, im Laufe der Jahre wurde aber auch das Anna-Stift immer weiterentwickelt, so dass es zeitweise ein Krankenhaus mit OP und Geburtshilfe war und in den 1980er Jahren zum Pflegeheim umgewidmet wurde.

In dieser Zeit wurde die Einrichtung von Ordensschwestern geleitet und die Franziskanerinnen stellten einen wesentlichen Teit des benötigten Fachpersonals. 
Mittlerweile leben im Konvent drei Ordensschwestern, die mit der wichtigen Aufgabe der Betreuung und Seelsorge in den Altenpflegeeinrichtungen Sankt-Anna-Stift und Haus-Sankt-Joachim betraut sind. Eine weitere Ordensschwester übernimmt im Dienst der Kirchengemeinde Aufgaben der seelsorgerischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, aber auch für Traueranlässe.

Zum 120. Jahrestag fand eine schöne Feierstunde mit Torte und Kaffee statt, zu der auch Ordensschwestern, die mittlerweile an anderen Orten wirken, eingeladen und angereist waren.

Sr. M. Barbara gab als Oberin des Konvents einen kurzen informativen und auch sehr unterhaltsamen Rückblick über das Leben und den Dienst der Franziskanerinnen. Anschließend nutzte Geschäftsführer Florian Schönhoff die Gelegenheit, im Namen aller BewohnerInnen und MitarbeiterInnen seinen herzlichen Dank für die treue und wertvolle Arbeit der Ordensschwestern auszudrücken („Sie sind ein Segen für uns!“).

Auch Bürgermeisterin Christine Möller äußerte sowohl Ihren offiziellen wie auch Ihren persönlichen Dank für die herzlichen Dienste an den pflegebedürftigen Menschen und auch Ihren Angehörigen.

Nach der festlichen Kaffeetafel versammelte sich die Feiergemeinschaft in der Kapelle, um bei einer Vesper Gottes Segen für das weitere Wirken zu erbitten.

Florian SchönhoffE-Mail schreiben

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